Meditation

  • 2020 03 20 Yoga Nidra Retreat Bad Meinberg von Santosha Yoga Michael Nickel im Seminarhaus Shanti Yoga Vidya

    2020 03 20 Nidra HausShanti 1600

    Wochenend-Retreat in Bad Meinberg im Teutoburger Wald
    Yoga Nidra: Die Stille der Heilung - Loslassen, Energie tanken und Ausgleich finden

    Zieh Dich zurück aus dem Trubel des Alltags und gönne Dir ein Wochenende zum Loslassen und Auftanken mit Yoga Nidra nach der Tradition der Meister des Himalayas! Jeden Tag mit zwei Einheiten von Yoga Nidra Tiefenentspannung in unterschiedlich langen Varianten des modularen Systems. Dazu vorbereitende sanfte Asana-Sequenzen nach ParaYoga und Viniyoga, sowie die herrlich entspannenden "Übungen ohne Bewegung", dazu Pranayama und Meditation, die Dich ganz bei Dir ankommen lassen. Lass in der Stille des Seins deine Selbstheilungskräfte wirken.

    Ganz egal, ob zur Unterstützung von Heilprozessen bei akuten gesundheitlichen Herausforderungen oder um im ganzheitlichen Sinne "Heil" zu werden auf allen Ebenen und alle nicht-konstruktiven physischen und mentalen Spannungen loszulassen. Und ganz nebenbei bekommst Du einen modularen Werkzeugkasten an die Hand, um im Alltag zuhause im Rahmen deiner Möglichkeiten das beste für Dich aus Yoga Nidra holen kannst.

    Es sind keinerlei Yoga-Vorkenntnisse nötig. Auch als Fortbildungs- und Selbsterfahrungswochenende für YogalehrerInnen geeignet, die selbst Yoga Nidra unterrichten (möchten).

  • 2020 03 20 Yoga Nidra Retreat Bad Meinberg von Santosha Yoga Michael Nickel im Seminarhaus Shanti Yoga Vidya

    2020 05 08 PSOAS HausShanti 1600

    Wochenend-Retreat in Bad Meinberg im Teutoburger Wald
    PSOAS: Muskel der Heilung - Spannungen abbauen, Schmerzen lindern, Ausgleich finden und Energie tanken

    Zieh Dich zurück aus dem Trubel des Alltags und gönne Dir ein Wochenende zum Loslassen und Auftanken mit einem Wellness-Programm für Deinen Psoas (Lendenmuskel)! Der Psoas, mit seiner Tendenz Spannungen und Stress zu akkumulieren, ist ein Schlüssel-Muskel, um Ausgleich zu finden und Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Mache Deinen Psoas bei diesem Retreat zu Deinem Freund.

    Jeden Tag mit zwei Praxis Einheiten, die mit einfachen Übungen dem Psoas ganz gezielt Spannungslösung und neue Länge gibt. Dazu nutzen wir einfache, aber höchst effektive Übungen, die mit dem Psoas isoliert und kontrolliert arbeiten. Die Übungen werden nach Prinzipien nach ParaYoga und Viniyoga atemgekoppelt ausgeführt, dazu kommen Tiefenentspannungen, Yoga Nidra, Pranayama und Meditation, die Dich ganz bei Dir ankommen lassen. Lass in einem neuen Gefühl der Expansion auf allen Ebenen deine Selbstheilungskräfte wirken. Ganz egal, ob zur Unterstützung von Heilprozessen bei akuten gesundheitlichen Herausforderungen oder um im ganzheitlichen Sinne "Heil" zu werden auf allen Ebenen und alle nicht-konstruktiven physischen und mentalen Spannungen loszulassen.

    Die Themen, die mit Psoas-Spannungen und -Verkürzung zu tun haben, sind unmittelbar auch mit Fragen der persönlichen Energie und Kraft im Alltag verbunden. Deshalb spielt in diesem Zusammenhang das Nabelzentrum (Manipura) eine wichtige Rolle, das in allen östlichen Heil- und Bewegungstraditionen als Energiezentrum betrachtet werden. Wir betrachten auch, wie ein gelöster Psoas konstruktiv auf Tiefenentspannungspraktiken wie Yoga Nidra sowie Meditation wirkt. In diesem Zusammenhang kommen wir auf den Aspekt des "Muskels der Seele" zu sprechen, als der der Lendenmuskel immer wieder bezeichnet wird.

    Ganz nebenbei bekommst Du einen modularen Werkzeugkasten an die Hand, um im Alltag zuhause im Rahmen deiner Möglichkeiten Psoas-Spannungen und -Verkürzungen entgegenzuwirken. Dieses Retreat-Wochenende ist besonders wohltuend für alle, die viel sitzen oder stehen oder unspezifische stressbedingte Spannungen im Körper tragen. Es sind keinerlei Yoga-Vorkenntnisse nötig. Auch als Fortbildungs- und Selbsterfahrungswochenende für YogalehrerInnen geeignet, die effektive Psoas-Übungen in ihre Yogastunden einbauen möchten (möchten).

  • 2017 02 Alles WellnessIch sitze im ICE von Frankfurt Flughafen nach Stuttgart auf der Rückreise von einem vierwöchigen Aufenthalt in Indien. Mein persönliches Meditations-Retreat zum Jahresbeginn. Der dritte Aufenthalt dieser Art in Folge, jeweils im Januar/Februar. Ich komme also aus dem Wellness-Urlaub – das ist zumindest, was viele meiner Bekannten, Freunde und Familienmitglieder denken.

    Doch wenn ich ihnen von meinen Tagen erzähle, relativiert sich diese Ansicht ganz schnell, denn obwohl das Ziel dieses Aufenthalts für mich tatsächlich ein "gut sein" = Wellness ist, oder genauer gesagt ein "besser sein", erinnert der Tagesablauf eher an den eines Schichtarbeiters, als an den eines Urlaubers. Und so ist dies tatsächlich auch die Dienstreise eines Yogis und kein Urlaub. Wer sich auf ein persönliches Meditations-Retreat dieser Art einlässt, geht tief in den Prozess von Sadhana, wie es die alten Sanskrit-Schriften nennen, die Art der meditativen Lebens- und Übungspraxis, die jede Minute des Seins durchdringt. Dieser Prozess ist seit tausenden von Jahren im Prinzip derselbe, obwohl er für jeden Menschen in Weg und Detail unterschiedlich ist. Man wird zum Sadhaka, zum Aspiranten, der sein ganzes Dasein dem Zweck unterordnet, sein Lebensziel klarer zu sehen und entsprechend zu üben oder zu handeln.

    Zwar sollte das auch im Alltag möglich sein, doch in der modernen und schnelllebigen Welt kommt man bei dieser Art der Lebensführung schnell in Konflikt mit familiären und beruflichen Verpflichtungen. Da uns die Bhagavad Gita klar sagt, dass wir diese Verpflichtungen als Teil unseres Lebensweges zu erfüllen haben, blieb für den "Haushälter", also den Menschen, der sein Leben aktiv in Familie und Beruf lebt, schon immer nur der Weg der "zeitlich begrenzten Entsagung", also der temporäre Rückzuges aus dem Alltag. Neudeutsch nennen wir das Retreat. Nun kann man heutzutage auch einen Strandurlaub mit all-täglichem Sundowner-Cocktail als "Retreat" buchen. Doch erfüllt das seinen Zweck? In gewisser, eingeschränkter Weise schon. Doch seien wir ehrlich, wer möchte in einem solchen "Retreat" schon mehr Klarheit über seinen Lebensweg finden – und wer kehrt aus einem solchen Strandurlaub schon mit einem tiefen Gefühl der Klarheit, Zufriedenheit und des Tatendrangs für die kommenden Monate zurück? Doch das ist genau, was ich im Moment fühle und ich bin dafür sehr dankbar. Dankbar vor allem meinen Lehrern, die mir diesen Weg gewiesen haben. Doch woher kommt dieses tiefe Gefühl des in uns Ruhens nach einer solchen intensiven Sadhana-Periode? Es ist das Ergebnis harter Arbeit. Arbeit im Inneren, die einen an die eigenen Grenzen bringen kann und darüber hinaus, wenn man es zu lässt.

  • 2017 12 jyotirDie dunkelsten Wochen des Jahres liegen vor uns. Wie reagierst Du darauf? Ertappst Du Dich auch immer wieder einmal dabei, zu beklagen, dass es so früh dunkel wird?

    Was bedeutet das eigentlich, wenn wir uns über die langen Nächte beklagen? Dass uns das äußere Licht fehlt, dass uns die Sonne unermütlich spendet. - Eigentlich ein schöner Gedanke, denn er trägt, wenn auch etwas versteckt, unsere Dankbarkeit für das äußere Licht in der Natur in sich.

    Doch wir alle tragen ein Inneres Licht in uns. Das Licht des reinen Bewusstsein - OM JYOTIR AHAM! - darüber spricht Yoga Sutra 1.36: viśokā vā jyotiṣmatī - in uns existiert ein Zustand jenseits des Leides, der voller Licht und Wonne ist. Dieses Licht ist unser innerster Wesenskern und Dreh und Angelpunkt vieler traditioneller Praktiken von Yoga und Meditation.

© Santosha-Yoga - Dr. Michael Nickel.
Alle Rechte vorbehalten.

 

 

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