Asana

  • 2017 09 Im Urlaub besser 1(*Sofern Dir bestimmte Lebensprinzipien fehlen)

    "Im Urlaub ist alles besser!" - Diesen Satz würden viele von uns unterschreiben. Gemeint ist damit, dass viele von uns sich im Urlaub anders und oft viel besser fühlen als im Alltag. Oft ist es ein Gefühl von Ausgeglichenheit, innerer und äußerer Ruhe und Lebendigkeit, das sich im Urlaub einstellt. Wir schieben diese Erholung und Veränderung darauf, dass wir aus dem Alltag ausgebrochen sind und kehren danach in den selben Alltag zurück, in völliger Akzeptanz, dass wir dieses Gefühl der Ausgeglichenheit wieder mehr oder weniger schnell verlieren werden. Du kennst das! Ist es nicht so? Wir denken oft, dass wir genau so einen Urlaub brauchen, um in dieses Gefühl von Ausgleich und positiver Lebendigkeit zu kommen. Doch ist das wirklich so? – Können wir aus der kritischen Betrachtung von Alltag versus Urlaub nicht etwas über die Energien und Prinzipien lernen, die im einen und im anderen Fall wirken?

  • Dein Psoas ist einzigartigDein Lendenmuskel-Paar ist einzigartig - und zwar in mehrfacher Hinsicht. Hier ein paar Fakten und Besonderheiten, die Dein Leben verändern können:

    Fakt 1: Der Psoas ist der einzige Muskel, der die Beine direkt mit der Wirbelsäule und damit dem Oberkörper verbinden!
    Was das bedeutet? Der Psoas ist in allen Bewegungen und Haltungen beteiligt, bei denen etwas in Relation zwischen Beinen und Oberkörper geschieht. Meist aktiv, manchmal eher passiv: Stehen, Sitzen, Gehen, Laufen, Springen. Je abwechslungsreicher in dieser Hinsicht Dein Leben ist, um so besser kann der Psoas seine vielen Funktionen auf Dauer erfüllen.

    Fakt 2: Oft werden Muskeln in zwei Kategorien unterteilt: Haltungsmuskeln und Bewegungsmuskeln. Es wurde und wird ausgiebig darüber gestritten, in welche Kategorie der Psoas gehört. Dabei muss man sich nur die aus Fakt 1 ergebenden funktionellen Zusammenhänge anschauen - dann sieht man sehr deutlich, dass er beides zugleich ist: in der einen Situation mehr Haltungsmuskel, in der anderen mehr Bewegungsmuskel. Was heißt das? - Idealerweise muss er in der Lage sein, zwischen diesen zwei Funktionen fließend umzuschalten. Das ist bei vielen von uns nicht mehr gegeben, aufgrund einseitiger "Benutzung" unserer Körper. Stichwort sitzlastige vs. stehlastige Berufe! In beiden Fällen tendiert der Psoas zu Verhärtung (=zusätzliche "Stabilität"), dazu noch in partieller oder völliger Verkürzung. So ist er dann langfristig an nicht-funktionellen Körperhaltungen ursächlich beteiligt: "Hohlkreuz", "Buckel" und Skoliose lassen grüßen... Doch es gilt: Stabilität und Fluidität kommt aus der Mitte, nämlich aus dem Psoas. Und dafür kann man selbst etwas tun.

© Santosha-Yoga - Dr. Michael Nickel.
Alle Rechte vorbehalten.

 

 

all inkl banner 157x54 oekostromv1